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FAQ

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1. Wie wichtig ist der grenzübergreifende Charakter eines Projekts?

Der grenzüberschreitende Charakter eines Projekts ist wesentlich: das Projekt wird im Programmgebiet partnerschaftlich von Projektpartnern aus mindestens zwei Mitgliedstaaten entwickelt.
Es muss von Projektpartnern mit Sitz im Fördergebiet, das im Operationellen Programm definiert ist, eingereicht werden. Der Federführende Begünstigte muss obligatorisch in der Großregion ansässig sein.

Es muss seine Kohärenz mit der Strategie des Programms deutlich darstellen und erläutern, worin sein Beitrag zur Erreichung der Ziele eines Schwerpunkts und einer Maßnahme des Programms besteht.

Es muss von mindestens zwei Projektpartnern verschiedener Nationalität aus dem Kooperationsraum der Großregion durchgeführt werden.

Das Projekt muss einen tatsächlichen grenzüberschreitenden Mehrwert beinhalten. Seine Partner sollen sich bemühen, konkrete Antworten/Lösungen für grenzüberschreitende Problemstellungen im betroffenen Gebiet zu geben. Eine gemeinschaftliche Lösung für ein gemeinsames Problem soll gefunden werden. Der grenzüberschreitende Mehrwert ergibt sich aus der Wirkung des geplanten Projektes auf die Bevölkerung und den Grenzraum.

Dies schließt die Förderung von Projekten aus, die lediglich aus der Summe von getrennt auf beiden Seiten der Grenze durchgeführten Aktionen bestehen.

2. Welche weiteren Merkmale eines grenzübergreifenden Projekts sind zu berücksichtigen?

Gegebenenfalls muss das Projekt neue Aktivitäten in Bezug auf im Rahmen der INTERREG-Vorgängerprogramme geförderte Projekte beinhalten.

Das Projekt muss eine echte grenzüberschreitende Partnerschaft aufweisen. Das Projekt muss mit der Unterstützung aller Projektpartner durchgeführt werden. Die Umsetzung der Aktionen muss gemeinsam, Hand in Hand und sich gegenseitig ergänzend erfolgen. Die Partner müssen ihre jeweiligen praktischen und finanziellen Beiträge durch den Abschluss einer Partnerschaftsvereinbarung festlegen.

Die Projektlaufzeit kann grundsätzlich nicht über drei Jahre hinausgehen. Der Projektbeginn kann bereits vor der Einreichung des Antrags liegen, aber auf keinen Fall darf das Projekt im Zeitpunkt der offiziellen Einreichung der vollständigen Unterlagen zum Antrag auf Bewilligung von EFRE-Fördermitteln bereits beendet sein.

Die Durchführung eines grenzüberschreitenden Projekts muss für die Projektpartner Anlass sein, die Strategie der grenzüberschreitenden Partnerschaft explizit darzulegen. Diese Partnerschaft soll die organisatorische und finanzielle Dauerhaftigkeit der betreffenden Aktionen über die EFRE-Förderung hinaus sicherstellen.

Das Projekt muss in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung und den Politiken der Europäischen Union und mit den nationalen und lokalen Politiken stehen. Das Projekt muss insbesondere die gesetzlichen Bestimmungen im Hinblick auf die öffentliche Vergabe und die staatlichen Beihilfen einhalten. Es muss den Aspekt des Umweltschutzes und der Chancengleichheit berücksichtigen sowie die Wirkung auf Beschäftigung und Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) angeben. Es muss die Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft in Bezug auf Publizität und Kommunikation der EU-Beteiligung am Projekt einhalten.

Das Projekt darf keine andere europäische Förderung für die vorgesehenen Aktionen erhalten. Die EFRE-Zuwendung (maximaler Fördersatz: 50% der förderfähigen Gesamtkosten) ist komplementär zu den nationalen Kofinanzierungen. Die Partner müssen einen realistischen, bezüglich Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Finanzierungsplan vorlegen und die nationalen Kofinanzierungsbeiträge nachweisen.

Siehe auch die Dokumente 1 „Entstehung eines grenzüberschreitenden Projekts“ und 2 „Erstellung des Antrags auf Bewilligung von EFRE-Fördermitteln“ in der Rubrik „Dokumente“ der Homepage.

3. Welche Aspekte des Projekts erhalten bei der Analyse eine Priorität?

Die Bewertung erfolgt u. a. aufgrund der im Folgenden aufgeführten Punkte:

Übereinstimmung mit den im Operationellen Programm definierten Schwerpunkten
Vorhandensein einer wirklichen grenzübergreifenden Partnerschaft
Wirklicher grenzübergreifender Mehrwert
klare und quantifizierbare Ziele;
Beschreibung der Aktionen;
quantifizierbare Umsetzungsindikatoren;
Durchführung auf der Grundlage einer gemeinsamen Laufzeit und eines gemeinsamen Zeitplans;
identifizierbare Zielgruppen;
grenzüberschreitendes Ergebnis;
Mobilisierung der erforderlichen Ressourcen;
gegebenenfalls Koordinierung mit anderen Programmen oder Gemeinschaftsinitiativen;
etc.

Siehe auch das Dokument « Auswahlkriterien » in der Rubrik « Dokumente » auf der Homepage.

4. Mit wem muss ich Kontakt nehmen, wenn ich einen Projektantrag stellen möchte?

Die regionalen Beratungsstellen und die Programmpartner sind den Projektpartnern bei der Suche nach potentiellen Partnern sowie bei der Erstellung eines Antrags auf EFRE-Fördermittel behilflich. Für weitere Details, siehe unter „Kontakte“.

Siehe auch die Dokumente 1 „Entstehung eines grenzüberschreitenden Projekts“ und 2 „Erstellung des Antrags auf Bewilligung von EFRE-Fördermitteln“ in der Rubrik „Dokumente“ der Homepage.

5. Wie reiche ich meinen Projektantrag ein?

Die Termine für die Aufrufe sowie für das Einreichen der Projektanträge sind für das gesamte Programmgebiet vereinheitlicht, um Synergien zwischen den geographischen Einheiten zu fördern.
Projektanträge (die eine zweisprachige Kurzfassung, den Antrag auf EFRE-Fördermittel sowie die Finanztabellen enthalten) werden grundsätzlich beim Gemeinsamen Technischen Sekretariat eingereicht.

Siehe auch das Dokument « Projektaufruf » in der Rubrik « Dokumente » der Homepage.

6. Wie wird der Projektantrag untersucht?

Der Projektantrag wird grenzübergreifend durch die Partnerbehörden des Programms sowie die betroffenen Organe der technischen Hilfe untersucht: der Lenkungsausschuss beschließt die Annahme des Antrags auf der Grundlage der Ergebnisse der grenzübergreifenden Untersuchung

7. Wie und in welchem Zeitraum kann ich Mittelabrufe geltend machen?

Die Mittelabrufe werden von jedem Projektpartner erstellt und dann an das im EFRE-Vertrag aufgeführte Kontrollorgan geschickt.
Nach der Prüfung des Gegenstands der Ausgaben und nach Bestätigung durch den Prüfer konsolidiert der federführende Begünstigte die Mittelabrufe und übermittelt sie an das Gemeinsame Technische Sekretariat.
Die Mittelabrufe werden im Prinzip vierteljährlich erstellt und zusammen mit den entsprechenden Rechnungen und Buchungsbelegen eingereicht.

8. Wie muss ich nach der Annahme meines Projekts kommunizieren?

Alle Informations- und Publizitätsmaßnahmen für die Begünstigten, die potenziellen Begünstigten und die Öffentlichkeit umfassen die folgenden Elemente:

a) das Emblem der Europäischen Union entsprechend den in Anhang I angegebenen grafischen Normen und den Verweis auf die Europäische Union;
b) den Verweis auf den jeweiligen Fonds: „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“
c) einen von der Verwaltungsbehörde gewählten Hinweis auf den gemeinschaftlichen Mehrwert, der vorzugsweise wie folgt lautet: „Die Europäische Union investiert in Ihre Zukunft“
d) Speziell für das Programm geltende Regel: im Rahmen der Maßnahmen muss auch das Logo des Programms Interreg IV A „Großregion“ 2007-2013 erscheinen

Siehe auch Dokument 17 « Kommunikation » in der Rubrik « Dokumente » der Homepage.

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